Tansania

 

02.09.2019 Einreise Tansania bis Kenia

 

 

 

Nach einem langwierigen Grenzübertritt konnten wir hier in der Nähe von Mbeya in der schönen Utengule Coffee Lodge übernachten. Auch Michael und Susanne, die wir in Malawi angetroffen haben, hat es hierher verschlagen.

 

 

 

 

 

 

Die Strasse nach Dar es Salaam führt durch den im Süden gelegenen Ruaha Nationalpark. Mit etwas Glück kann man hier einige Wildtiere direkt neben der Hauptstrasse erleben.

 

 

 

 

 

 

 

Ausserhalb von Morogoro, ca. 200 km von Dar es Salaam entfernt, campten wir bei toller Abendstimmung in der Simbamwanni Lodge.

 

 

 

 

 

 

 

Die meisten Haushalte kochen hier mit Holzkohle. Diese wird oft mit Motorrädern transportiert, egal wie gross die Säcke auch sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch Fahrräder werden hier kunstgerecht mit Holzkohlesäcken beladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An der Kleidung von den  Hirten lässt sich schon hier die Masai Kultur erkennen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Schreiner bietet hier seine Ware, die Betten, in einer Freiluftausstellung an.

 

 

 

 

 

 

 

Wie gefährlich die Strassen in Tansania sind zeigt wohl auch dieses Bild. Überall an den Strassen gibt es massenhaft Polizei, aber Busse und Lkws kommen bei Strassenvergehen ungeschoren weg, im Gegensatz zu Touristen, die sie rigoros abzocken. Die Polizei beschuldigt Touristen, dass sie zu schnell unterwegs sind, die Sicherheitslinie überfahren oder nicht korrektes Schuhwerk tragen usw. Jedes dieser Vergehen kostet 30'000 TSH, was nicht sehr viel ist, aber ärgerlich, da man sehr oft unbegründet gestoppt wird. Schnelles fahren ist sowieso innerorts auf tansanischen Strassen unmöglich, da es massenhaft grosse Humps gibt, die man höchstens mit 20 km/h überfahren kann. Die Humps erreichen teilweise eine Höhe bis zu 40 cm.

 

 

 

 

 

 

Um etwas der grossen Hitze zu entgehen entschlossen wir uns in die Berge nach Irente zu fahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die steile und schmale Bergstrasse führte uns an Wasserfällen und schönen afrikanischen Landschaften vorbei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Gärten der Bergbevölkerung sind direkt am Wasser angelegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da hat wohl einer Waschtag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auffallend in dieser Gegend sind die Blechdächer, das blaue sticht richtig hervor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Irente Farm, unser Übernachtungsplatz grenzt an den Regenwald.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Morgen des folgenden Tages sahen wir, dass Getriebeöl unten aus der Bremstrommel tropfte. Wir öffneten die Bremse und stellten fest, dass der Simmerring hinter der Radnabe undicht war. An der äusseren Lippe konnten wir keine Beschädigung feststellen und die innere Lippe ist nicht sichtbar. Auf eine Reparatur wo wir beide Radlager ausbauen müssen hatten wir absolut keine Lust da wir sowieso fast am Ende unserer Reisezeit sind. Wir reinigten die Bremse, bauten alles wieder zusammen und entschlossen uns Richtung Dar es Salaam zu fahren um das Auto nach Hause zu verschiffen. Nach 200 km Fahrt war kein Ölaustritt mehr festzustellen. Ich bin davon ausgegangen, dass die innere Lippe des Simmerrings beschädigt sein muss. Ich baute die Bremstrommel erneut aus und stellte mit Erstauen fest, dass alles trocken war. Demzufolge kann der Simmerring nicht beschädigt sein. Wir kontrollierten danach das Entlüftungsventil der Hinterachse, das funktionierte, aber vielleicht hat es doch etwas Sand abbekommen. Somit bestand die Möglichkeit, dass in der Hinterachse durch die Wärme beim fahren ein Druck entstanden ist. Da der Aussenluftdruck, der durch den Höhenunterschied von 1500 m geringer ist und das Entlüftungsventil mit dem Schmutz etwas träge arbeitete, kann es sein, dass das Öl somit durch den Simmerring nach aussen gedrückt wurde. Wir fassten einen neuen Entschluss, mit der Bedingung, die Hinterachse täglich im Auge zu behalten und fuhren wieder Richtung Norden.

 

 

 

 

 

Im ganzen Land findet man die kleinen Tuktuk Taxis die im Strassenverkehr absolute Narrenfreiheit besitzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spielerisch, fröhliche Kinder sind überall anzutreffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Lushoto sind wir durch viele kleine Dörfer zur Irente Viewpoint Lodge gefahren von der aus man einen grandiosen Blick auf das 1000 m unterliegende Tal hat. Unterhalb der Lodge mit Sicht in das Tal konnten wir hier stehen und übernachten.

 

 

 

 

 

 

Am Morgen dann die Überraschung, das wunderschöne Nebelmeer über dem Tal.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dies ist nicht die Rockerbande von Lushoto, sondern ein Motorrad- Taxistand. Sie befördern Leute bis zu 4 Personen auf einem Motorrad oder auch grosse, sperrige Gepäckstücke bis zu den Wohnhäusern der Leute, die nur durch schmale Wege erreichbar sind.

 

 

 

 

 

 

Unten im Tal dann wieder der Horrorverkehr mit den hirnlosen, zum Teil betrunkenen Lkw-Fahrern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der höheren Umgebung vom Kilimanjaro gibt es riesige Bananenplantagen.

 

 

 

 

 

 

 

Das Fahrschulschild ist hier wohl kaum zu übersehen. Der Schüler tuckerte mit einer maximalen Geschwindigkeit von 20 km/h. Wir mussten ca. 30 Minuten hinter dem Fahrschüler herfahren, da auf der Bergstrasse permanent die Sicherheitslinie vorhanden war.

 

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Galerie 1

 

 

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04.10.2019 Zurück in Tansania

 

Westlich des Kilimanjaros, Richtung Arusha ist der Einfluss der Massai noch deutdlich erkennbar. Der Grenzübertritt von Kenia nach Tansania ist in Namanga wesentlich mühsamer als östlich vom Kilimanjaro in Tarakea, wo man sehr locker über die Grenze kommt. Das Problem in Namanga ist, es gibt sehr viele Leute die sich als Agenten ausgeben und die Touristen regelrecht überfallen um sich einen Job mit ihnen zu verschaffen. Obwohl die Ausreise von Kenia und die Einreise nach Tansania in einem Gebäude ist, was einen Grenzübertritt normalerweise vereinfacht, ist doch hier der Grenzübertritt extrem mühsam, da diese falschen Agenten in Massen auftreten und einem auf die Pelle rücken. Die Typen versuchen auch immer unrechtmässig ein Dokument von den Zollbeamten am Schalter in die Hände zu bekommen um sich so den Job zu sichern. In der Siutation schalten wir dann auf stur und nehmen den Leuten unsere Dokumente wieder ab und suchen selbständig den Weg zum richtigen Schalter.

 

 

 

 

 

 

Nun wissen wir wo Donald Trump seine Wurzeln hat, in einer Metzgerei in Tansania, gesehen in Arusha.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Boutique im Stil der 50er Jahre.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuckerrohr ist in Ländern wie Tansania und Kenia ein enorm wichtiger Rohstoff für die Herstellung von Zucker, Elektrizität und Ethanol. Durch Verbrennen des Reststoffes vom Zuckerrohr (Bagasse) wird Dampf erzeugt mit dem dann eine Dampfturbine betrieben wird.

 

 

 

 

 

 

Jede Stadt in Tansania besitz einen Clocktower, dieser steht originell  in einem Kreisel in der Stadtmitte.

 

 

 

 

 

 

 

Von Arusha Richtung Moshi hatten wir dann endlich etwas Wetterglück und konnten den 5895 m hohen Kilimajaro vom Süden her ein bisschen wolkenfrei fotografieren.

 

 

 

 

 

 

 

Die Massai ein farbenfrohes Hirtenvolk, lebt nahezu genau wie ihre Vorfahren vor hunderten von Jahren. Sie sind stolze Krieger jagen Vögel und fertigen aus den Federn Kopfschmuck an.

 

 

 

 

 

 

 

Gekrönt wird der Kilimanjao das ganze Jahr über von einer Haube aus Schnee auf seinem Gipfel. Doch meist ist dieser von Wolken verhangen.

 

 

 

 

 

 

 

Tansania ist ein armes Land. Für viele Kinder ist es nicht möglich die Schule zu besuchen weil die finanziellen Möglichkeiten fehlen. In Dar es Salaam leben 3000-5000 Kinder auf der Strasse.

 

 

 

 

 

Bereits im Oktober fängt die kleine Regenzeit in Tanzania an. Für die heftigen Regenfälle mit Wärmegewittern ist der Nordost Monsun verantwortlich, dadurch  sind auch Strassen oft überschwemmt und unpassierbar. Wir hatten gerade noch Glück, ein paar Tage später wurden Brücken gesperrt.

 

 

 

 

 

Am 15. Oktober haben wir unseren Toyota in Dar Es Salaam in einen 20" Container verladen, er wird per Seefracht nach Antwerpen und von dort per Rheinschiff weiter nach Basel verschifft. Die Verschiffung von A-Z läuft wie immer über die Firma ITS International Transport & Shipping Ltd. in Reinach/BL.

 

 

 

 

 

 

Für den Tranport auf hoher See ist wichtig, dass das Fahrzeug im Container beidseitig gleich ausgemittelt ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Zollbeamte wich keinen Moment von unserer Seite um zu prüfen, dass wir keine unerlaubte Ware in den Container schmuggeln.

 

 

 

 

 

 

 

Nun müssen noch die Batterien vom Stromkreis abgeklemmt werden, damit jegliche Brandgefahr durch etwaige elektrische Defekte ausgeschlossen werden können.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Toyota ist nun bereit für die Befestigung und Sicherung im Container.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Fahrwerk wird mit Spannsets fest am Container verzurrt. Zusätzlich werden noch Holzbalken an jeder Achse vor und hinter den Rädern auf den Boden genagelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Reiseroute in Tansania 2019

Total gefahrene Km Südafrika, Namibia, Botswana, Sambia, Malawi, Tansania und Kenia = 14'733 Km

 

 

 

 

 

 

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Galerie 2

 

 

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