Western Australia

28.02.2015 Ankunft in Ocean Reef

Wir sind gut in Perth angekommen und geniessen zur Zeit die warme Sonne und die Gastfreundschaft unserer Freunde Trudy und Kari. Der erste Termin mit dem Agent für die Freigabe des Toyotas steht, in der Zwischenzeit können wir im Vorfeld einiges an administrativem Papierkram erledigen.

 

 

Am Morgen ist es bei unseren Freunden üblich, vor dem Frühstück körperliche Fitness zu erlangen. Dies wird an der wunderschönen Beach von Ocean Reef getätigt.

 

 

 

 

 

Auf dem Weg zur Beach begegnet man zahlreichen weissen Papageien was für uns etwas ungewöhnlich ist.

 

 

Vom Haus unserer Freunde bis zur Beach ist es knapp 1 Km den wir  zu Fuss, oder mit dem Velo erreichen. Hier lässt es sich gut schwimmen und relaxen, nur nicht zu lange, die Sonne ist sehr intensiv.

 

 

 

 

 

 

Am Morgen ist das Wasser meistens sehr ruhig und ideal zum schwimmen. Abends wenn der Südwestwind (Fremantle-Doctor) auffrischt wird das Meer unruhig, dann gehört die Beach den Sky-Surfern.

 

 

 

 

 

Angespornt von unseren Freunden, nützen wir die Freizeit mit viel Sport. Radfahren ist in Australien eine viel verbreitete Freizeitbeschäftigung. Auf Grund dessen ist der Küste entlang eine optimale Infrastruktur vorhanden. Entlang der Radwege gibt es alle paar Km eine Wasserstelle mit Trinkwasser und Dusche. Das ermöglicht einem auch jederzeit ein Bad im Meer zu nehmen.

 

 

 

 

 

 

Wir haben einen Ausflug nach Fremantle unternommen. Fremantle ist die Hafenstadt von Perth. Die Stadt wurde in den 80iger Jahren auf Grund des American Cup neu aufgebaut, bzw. im alten Stil restauriert.

 

 

 

 

 

 

Eine der Hauptatraktionen ist die Markthalle von Fremantle. In einem alten wunderschönen Gebäude wird emsig alles mögliche wie Gewürze, Früchte, Gemüse, Kleider, Bücher, Schmuck und viele Spezialitäten aus asiatischen Ländern angeboten.

 

 

 

 

Wir haben den Ausflug nach Fremantle bewusst am 07. März 2015 unternommen, da an diesem Tag das Containerschiff Longavi gemäss Fahrplan mit unserem Toyo ankommen sollte. Zu unserer grossen Überraschung ist das Schiff pünktlich eingetroffen. Für uns ist es ein beruhigendes Gefühl, das Schiff im Hafen zu sehen und zu wissen, dass jetzt unser Container abgeladen wird.

 

 

2 Monate ist es nun her, seit wir unseren Steppenwolf III in Basel in den Container eingesperrt haben. Das Auto hat den Seetransport gut überstanden und ist endlich wieder in unseren Händen. Die Zollabfertigung sowie die  Quarantänekontrolle hat der Toyo gut überstanden. Das einzige was jetzt noch offen ist, ist die technische Abnahme vom Fahrzeug. Am Freitag hatten wir einen Termin, der aber dann leider nicht zustande kam. Am Montag starten wir nun in voller Hoffnung, dass der vereinbarte Termin eingehalten wird, und dass unser Auto von der australischen Behörde die Zulassung bekommt. Der gesamte Ablauf nach der Quarantänekontrolle war uns nicht ganz klar und wir stolperten über einige Hürden.

 

Vom Department of Transport haben wir eine Fahrerlaubnis für 48 Stunden erhalten, damit wir zu unseren Freunden nach Ocean Reef und am Montag  zur Zulassungsstelle fahren können. Leider ist die Fahrerlaubnis am Samstag 14.03.15 abgelaufen, da der Termin wie oben erwähnt am Freitag 13.03.15. platzte. Wir mussten für Montag 16.03.15 eine neue Fahrerlaubnis erwerben. Am 17.03.15 erhielten wir endlich die Fahrlizenz zum fahren auf australischen Strassen. Dies gelang uns nur dank einer prompten E-Mail Bestätigung von der MFK Schafisheim, dass gemäss unserem Fahrzeugausweis die nächste Fahrzeugprüfung erst wieder am 11.März 2016 fällig wird, was in unserem Fahrzeugausweis nicht ersichtlich ist. Das Australische Lizenzbüro war völlig aus dem Häuschen, da sie es nicht glauben konnten, dass wir in der Schweiz nach 2 Jahren automatisch aufgefordert werden zur Fahrzeugprüfung. Es sah sehr schlecht aus für uns, denn ohne diese Datumsbestätigung hätten wir bei der Australischen Behörde keine Chance gehabt.

 

 

Unser Abenteuer in Australien kann nun beginnen. Am Mittwoch, 18.03.15 verabschiedeten wir uns von unseren Freunden Trudy und Kari in Ocean Reef. Wir haben uns entschlossen zuerst Südwestaustralien zu erkunden, da im Norden Regenzeit ist und viele Pisten noch nicht befahrbar sind.

 

 

 

 

 

Galerie 1

 

 

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18.03.2015 Start nach Südwestaustralien

 

Da wir ein Jahr Zeit haben, nehmen wir es mit dem reisen gemütlich und legen regelmässig Kaffeepausen ein. Unsere alte Espressomaschine aus Italien kommt da zum Zuge.

Südlich von Fremantle  erstreckt sich ein riesiges Waldgebiet mit Eukalyptusbäumen. Sie werden zum Teil bis 50 m hoch und haben im unteren Teil bis zu 3 m Durchmesser.

Bedingt durch die Trockenheit gibt es hier sehr oft Waldbrände. Angefacht durch die permanenten Winde vom Indischen Ozean nehmen sie ein grossflächiges Ausmass an.

 

 

Was das auch immer für eine Pflanze ist, eines steht auf jeden Fall fest, das Leben ist stärker als das Feuer. Es ist fast nicht zu glauben, aber aus dem verbrannten Baumstrunk spriesst wieder volles, saftiges Grün.

 

 

 

 

 

 

 

Eine skurrile Pflanzenwelt ist nach dem Waldbrand entstanden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Südküste bietet wunderschöne, kleine Strände zwischen grossen Granitblöcken. Diese sorgen dafür, dass die starke Brandung gebrochen wird und ermöglichen somit das Schwimmen in den kleinen Buchten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Waldbrände können gefährlich nahe an die Häuser kommen wie hier in Albany.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dies kann sich ja wohl nur um eine Yamaha-Ausstellung handeln!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jenny rätselt, ob das eine australische Easy Rider XS ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 23.03.2015 sind wir 250 Km östlich von Albany, wo wir einen schönen, abgelegenen Übernachtungsplatz gefunden haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Faszinierende Pflanzenwelt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 25.03.2015 erreichten wir Esperance, es ist die Küstenstadt zum östlichen Eingangstor des Southern Districts. Das angenehme Klima und der östlich gelegene Nationalpark Cape Le Grand hat die Stadt zu einem beliebten Ferienort werden lassen.

 

 

 

 

 

 

In der näheren Umgebung der Stadt treffen wir auf ausgetrocknete Seen mit hohem Salzgehalt die den Bäumen sehr zugesetzt haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die ausgedehnten Strände sind zum Teil bis zu 22 Km lang und können mit Allradfahrzeugen befahren werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir staunten nicht schlecht, als wir hinter dem Strand kleine Dünen entdeckten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herrliche Panoramen der Küste und des vorgelagerten Archipelago de la Recherche erschliesst den 40 Km langen Great Ocean Drive.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht weit entfernt vom Strand, bieten sich uns schöne, abgelegene Übernachtungsplätze an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

22 Km vor dem Nationalpark kann man anstelle der Strasse direkt am Strand dem Grand Beach  entlang zum Nationalpark fahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Strand ist so gross, dass man hier mit dem 4-Wheel-Drive zum baden fährt. Doch trüben an vielen Stellen hohe Brandungswellen und gefährliche Unterströmungen die Badefreuden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie eine grosse Welle ragt dieser Granitblock empor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das türkisgrün bis dunkelblau leuchtende Wasser verlockt hier an diesen Stränden zu Aufenthalten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Australien ist alles etwas grösser.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Galerie 2

 

 

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03.04.2015 Fahrt über Westaustralien nach Norden

 

Kalgoorlie, die Stadt die rund 600 Km östlich von Perth liegt, ist der wichtigste Ort der Goldfelder und versprüht mit seinen gut erhaltenen Gebäuden noch immer den Charme einer Goldgräberstadt der 1930er-Jahre.

 

 

 

In diesem Ort spiegelt sich der Wohlstand der goldenen Epoche in zahlreichen perfekt restaurierten Bauten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Entlang der Hauptstrasse reihen sich stattliche Gebäude aus der Zeit um 1900 wie die Kalgoorlie Town Hall.

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor allem das schmucke, schnörkelreiche Stadtbild von Kalgoorlie zieht heute Scharen von Touristen an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Exchange Hotel zählt zu den Hauptatraktionen von den im 1900er-Stiel restaurierten Bauten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die putzigen Papageien findet man in Westaustralien im ganzen Land. Meistens tauchen sie in relativ grossen Schwärmen auf, dementsprechend ist auch der Lärmpegel. Für uns ist dies nach wie vor immer wieder eine Besonderheit.

 

 

 

 

 

Im Buschland ist es nicht immer ganz einfach einen Übernachtungsplatz zu finden. Wenn aber, hat es viel Natur und  nach dem Regen auch sehr viele Fliegen, was das Kochen ausserhalb des Fahrzeugs kaum zulässt.

 

 

 

 

 

Nach langer Zeit und vielen toten Kängurus am Strassenrand, die wir auf dieser Webseite nicht veröffentlichen möchten, haben wir endlich ein quicklebendiges, zufriedenes Känguru gesehen und konnten es sogar fotografieren, was bei diesen scheuen Tieren zum Teil sehr schwierig ist. Man sieht sie und schon sind sie weg.

 

 

 

Am 10.04.2015, an Jenny's Geburtstag besuchten wir den Nambung Nationalpark. Die Besonderheit des Parks sind die spektakulären Pinnacles. Es sind  verwitterte Kalksteinfelsen die sich bis zu 3 m Höhe aus dem Sand erheben und über ein mehrere Quadtratkilometer grosses Gebiet verstreut liegen. Die bizarren Pinnacles stossen aus dem vegetationslosen Sandboden wie Stalagmiten in einer Tropfsteinhöhle hervor. Umstritten ist immer noch der geologische Ursprung dieser merkwürdigen Steinplastiken. Eine Theorie nimmt an, dass Wurzelsysteme ehemaliger Vegetation im Laufe von Jahrtausenden durch mineralhaltiges Wasser mit Kalklablagerungen überzogen und später vom Wind freigelegt wurden.

 

 

 

 

 

Der Rundgang durch diese Landschaft lohnt sich auf jeden Fall auch beim schlechtem Wetter mit etwas Nieselregen wie wir es erwischt haben.

 

 

 

 

 

 

 

Der Nationalpark zeichnet sich nicht nur aus durch bizarres Kalkgestein, sondern überrascht einem auch mit seiner vielfältigen Tierwelt, wo natürlich die Papageien wiederum nicht fehlen dürfen.

 

 

 

 

 

 

Sehr gelassen spazierten Emus zwischen den Pinnacles umher. Die Vögel haben sich vermutlich an die Motorengeräusche gewöhnt, da der Park sehr gut besucht wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wind und Wetter haben diesen Kalkstein-Pinnacles massiv zugesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

LKW-Freunde kommen hier auf diesem Kontinent auf Ihre vollen Kosten. Nicht nur die Länge der Road Trains mit bis zu 50 m und 16 Achsen beeindrucken, ebenfalls auch die Zugmaschinen die liebevoll mit Chrom ausgestattet werden.

 

 

 

 

 

 

 

Die Tierwelt in Australien überrascht uns immer wieder aufs Neue. Auf dem Weg nach Carnarvon begegneten wir einer Tannzapfenechse. Diese Tiere können eine Grösse von ca. 40 cm erreichen.

 

 

 

 

 

Ca. 300 Km nördlich von Geraldton, kurz nach der Abzweigung vom Brand Highway, auf dem Weg zum Steep Point, überholte uns ein Geländewagen, es waren Anita und Jürg aus Rheinfelden. An unserer Aargauer Autonummer erkannten sie natürlich sofort unsere Nationalität. Händewinkend beim Überholen stoppten sie uns, und wir waren wieder einmal überrascht wie klein doch die Welt ist. Nach kurzem Gespräch entschieden wir uns gemeinsam den westlichsten Punkt von Australien anzufahren. In einem vermeintlichen Nationalpark an einem sehr schönen Strand, kurz vor unserem Ziel haben wir unser erstes Camp aufgeschlagen.

 

 

Am 16.04.2015 erreichten wie den Steep Point, den westlichsten Punkt von Australien, (Western most Point of Mainland Australia).

Die Küste in dieser abgelegenen Gegend ist sehr wild und rau und hat einiges an bizarren Schönheiten zu bieten. Wir entschlossen uns, die Gegend weiter zu erkunden. Das einzige Ärgernis waren die vielen Fliegen und Bremen. Teilweise war es fast unmöglich das Fahrzeug zu verlassen, die Anzahl der beissenden Bremen war enorm.

 

 

 

Mit unseren Geländewagen meisterten wir problemlos die sandigen Pisten und fanden überraschenderweise immer wieder tolle Aussichtspunkte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Kolonie von Vögeln präsentierte sich auf einem Felsvorsprung.

 

 

 

 

 

 

 

Wenn es auch aussieht wie ein Geysir, es ist definitiv keiner. Dieses Phänomen ist ein Blowhole, von denen es in dieser Küstengegend einige gibt.

Ein Blowhole entsteht, wenn ein senkrechter Naturschacht (Höhle) im Küstenfelsen bis auf Meereshöhe dringt und vom Meer her eine Verbindung zu diesem Schacht besteht. Wenn nun die ankommenden Brandungswellen in die Meereshöhle eindringen, entsteht ein Überdruck im Schacht und versprühtes Gischtwasser schiesst durch die senkrechte Höhle am Küstenfelsen bis zu 20 m empor.

 

 

 

 

 

In sicherer Entfernung von den Blowholes parkten wir unsere Autos, damit sie nicht vom Salzwasser erfasst wurden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Reizvolle, wilde Küstenlandschaft begleitete uns den gesamten Weg.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier an dieser Stelle schiessen die Brandungswellen in den Küstenfelsen ein, wodurch der Blowhole Effekt entsteht.

 

 

 

 

 

 

Die engen Sandpisten, umgeben von schönen Landschaften und herrlichen Übernachtungsplätzen, an denen wir bis in die Nacht hinein interessante Gespräche führten, genossen wir. Es entstand eine angenehme Freundschaft zwischen uns. Interessant war ebenfalls, dass Anita und Jürg schon 6 Monate mit dem Camper unterwegs waren und in entgegengesetzter Richtung zu uns trafen. Dadurch konnten sie uns viele Tipps und  Reiseerfahrungen auf unseren Weg in den Norden mitgeben.

 

 

Am 2. Abend haben wir unser Camp direkt an der Crayfish Bay aufgeschlagen. Die Brandung des Indischen Ozeans war recht massiv.

Nach 2 1/2 Tagen gemeinsamem Reisen trennten sich unsere Wege wieder. Zurück blieben tolle Erinnerungen. 

 

 

 

 

Galerie 3

 

 

 

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25.04.2015 Weiterfahrt von Carnarvon nach Norden

 

 

 

 

Das fantastische am Outback in Australien ist, dass man während des Reisens sehr oft Begegnungen hat mit der Tierwelt.

 

 

 

 

 

 

Nun sind wir schon 5'000 Km in Australien unterwegs und ein kleiner Service am Toyo wurde fällig. Beim Nanutarra Roadhouse am North West Coastal Highway haben wir gefragt, ob es möglich ist einen Service mit Ölwechsel selber durchzuführen.

Ohne jegliche Bedenken wurde unsere Frage mit ja beantwortet, wir bekamen einen Platz zugewiesen und sogar einen Kanister mit Trichter um das Altöl aufzufangen und Ihnen kostenlos zur Entsorgung zu geben. Die Australier haben sehr viel Sympathie zu der Art wie wir den Kontinent bereisen. Unser 18 Jahre altes, umgebautes Auto ist wie eine Kontaktbörse, da sich die Leute dafür interessieren und viele Fragen stellen.

Die Bilanz unseres Reisefahrzeuges nach 5'000 Km: Defekte Windschutzscheibe mit einem ca. 30 cm langen Riss, verursacht durch einen Steinschlag von einem Road Train, eine Reifenpanne ungewöhnlicher Art, der Reifen war nicht defekt, aber das Tubeless Ventil gebrochen. Natürlich passierte dies an einem Samstagnachmittag wo keine Werkstatt offen war und wir doch am Sonntag weiter fahren wollten. Es blieb uns nichts anderes übrig, als die Pneueisen und Werkzeug auszupacken und den Reifen von der Felge wegzudrücken um das Ventil auszuwechseln, was ich als Ersatzteil dabei hatte. Eine Weiterfahrt ohne intaktes Reserverad in Australien wäre uns zu riskant. Die umgebaute Wohnkabine mit all den Einrichtungen erweist sich als sehr robust und zuverlässig und bietet uns eine bequeme Art zu reisen.

 

 

 

 

Unterwegs im Outback bieten sich uns ruhige, schöne Übernachtungsplätze an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An dieser Flusslandschaft hatten wir eine Rast eingelegt und genossen das kühle Wasser.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nein, beim Toyo handelt es sich nicht um ein  Spielzeugauto, es ist unser Reisefahrzeug, wir erreichen mit unserem  Dach gerade mal die Reifengrösse. Dieser Monster Truck ist ein Terex Hault Truck. Er ist einer von 17 "Jolly Green Gigants". Ladekapazität 154 t, Maximum Speed 40 km/h. Der Truck hat 2 Motoren mit einer Leistung von 1600 horse power. Der Truck wurde für den Eisenerztagabbau eingesetzt.

 

 

 

 

Dieser Papagei lies sich trotz unserer Anwesenheit beim Frühstück überhaupt nicht stören.

 

 

 

 

 

 

Am 03.04.2015 besuchten wir den Karijini Nationalpark. Was den Zauber dieser rauen Landschaft ausmacht, sind die von der Erosion tief in die Gesteinsschichten hineingefrästen Schluchten sowie die bunten Felsformationen, deren Vielfarbigkeit Mineralen wie Kupfer und Eisen hervorrufen. Die Schluchten sind nur über steil abfallende Felssteigen zu erreichen. Im Normalfall sind sie trocken und gut begehbar mit Wanderschuhen. Wir sind unmittelbar nach der Regenzeit hier im Park angekommen, deshalb führen alle Schluchten noch Wasser. Teilweise mussten wir bis 1.50 m Höhe durchs Wasser gehen um die gesamte Schlucht begehen zu können. An vielen Stellen mussten wir den Fotoapparat und die T-Shirts liegen lassen um weiter zu kommen. Die Wasser- und Aussentemperatur war aber sehr angenehm und die Hosen waren in kurzer Zeit wieder trocken.

 

 

 

 

 

Zuerst besuchten wir den Hancock Gorges. An dieser Stelle konnte man noch knapp an den Steinvorsprüngen über dem Wasser weitergehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier kam dann das endgültige Aus mit trockenem Fuss weiter zu gehen. Wir mussten ins Wasser hinein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schlucht wurde immer enger und die von der Erosion ausgefressenen Wände immer bizarrer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An teilweise engen Stellen musste man sich durch kleine Wasserfälle zwängen.

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag besuchten wir den Kalamina Gorges. Die Schlucht war einiges breiter und besser begehbar. Vor allem schafften wir es mit trockenem Fuss durchzukommen. Durch sehr viel Glück haben wir einen Goanna zu sehen bekommen, der gerade sein Mittagspäuschen auf dem warmen Felsvorsprung machte. Das Tier hatte ungefähr eine Länge von einem halben Meter.

 

 

 

 

 

Am Ende der Schlucht präsentierte sich uns ein wunderschöner Naturpool.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach 1 1/2 Stunden Wanderung begaben wir uns auf den Rückweg. Wir mussten den selben Weg nehmen, da nur an einer Stelle der Einstieg bzw. Ausstieg  möglich ist.

 

 

 

 

 

 

Auf dem Weg zu unserem Parkcamp hatten wir  noch einmal sehr viel tierisches Glück und  begegneten dieser  Black Head Python. Wir staunten nicht schlecht, da die Schlange doch eine Grösse von mindestens 1.50 m Länge aufwies. Auffallend der kleine schwarze Kopf dieses Tieres.

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Morgen fuhren wir zu einem weitern Gorges im Park.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir besuchten den Joffre Gorges. Dieser zeichnet sich aus mit einem kleinen aber schönen Wasserfall in eine Art Steinarena. Der Weg war relativ kurz, der Abstieg aber ganz schön happig. Kaum zu glauben, aber an dieser Stelle haben wir ein Schweizer Ehepaar aus Zürich angetroffen.

 

 

 

 

 

 

An dieser Stelle ist der Eingang zur Arena. Leider nicht ganz mit trockenen Füssen begehbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

Für die Weiterfahrt von Tom Price über den Millstream Nationalpark besorgten wir uns ein Road Permit um auf der Privat Road der Minengesellschaft  nach Karratha zu fahren. Im Sicherheitscenter mussten wir uns einen Film von 20 Minuten anschauen, der die Gefahren dieser Strasse aufzeigt. Parallel zu der Strasse verläuft der Eisenerz-Zug von der Mine bis Karratha. Der schwere Zug wird von 3 Loks angetrieben.

 

 

 

Nicht nur die schön aufgefüllten Waggons und das Gewicht des Zuges beeindrucken, sondern ebenfalls die Länge von exakt 2 Km.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Millstream Nationalpark ist vor 4 Tagen geöffnet worden. Wegen der Regenzeit und hochstehenden Pegeln von den Flüssen war dies vorher nicht möglich. An etlichen Stellen mussten die Flüsse gefurtet werden.

 

 

 

 

 

Der Fluss im westlichen Teil des Parks führt von der Regenzeit her noch sehr viele Sedimente mit, was dem Wasser diese rotbraune Farbe gibt. Diesen Garten Eden schuf eine unterirdische Quelle aus der pro Tag 36 Millionen Liter Wasser fliessen.

 

 

 

 

 

Im östlichen Teil des Millstream Nationalparks gibt es kaum Wasser im Gegensatz zum westlichen Teil, er wird aber von schroffen Schluchten und kargen Bergrücken durchzogen was uns landschaftlich sehr begeisterte.

 

 

 

 

 

 

 

Die Ausnahme im östlichen Teil macht der Python Pool der noch etwas Wasser hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Zufluss vom Pool ist aber leider trocken, während der Regenzeit ist hier ein schöner Wasserfall.

 

 

 

 

 

 

 

Galerie 4

 

 

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18.05.2015 Auf der Gibb River Road durch die Kimberleys

 

Man kann schon fast sagen, das Wahrzeichen der Gibb River Road ist der Boab-Baum, auf der ganzen Strecke begegnet man ihm. Er ähnelt sehr stark dem Affenbrotbaum den wir von unseren Afrikakreisen kennen. Die skurrile Form dieser Bäume ist grenzenlos.

Die Gibb River Road erstreckt sich von Derby im Westen bis Kununurra im Osten und windet sich rund 700 Km durch eine der wildesten Regionen des 5. Kontinents, ein Land mit Schluchten, Wasserfällen, Savannen und Tafelbergen. Die Gibb River Road ist in einigen Abschnitten eine sehr raue Piste voller Schlaglöcher und Querrinnen. Mit all den Abstechern in die verschiedenen Gorges benötigten wir 1'550 Km und haben längst nicht alle Schluchten angefahren.

 

 

 

Der erste Abstecher von der Gibb Road führte uns zur Windjana Gorge. Der Fluss in dieser Schlucht beherbergt Freshwater Krokodile. Baden ist in diesen Gewässern nicht unbedingt angesagt. Wir waren überrascht, wie nahe wir uns auf der Wanderung durch die Gorge den Krokodilen in freier Natur nähern konnten.

 

 

 

 

Die Windjana Schlucht ist von einem 3,5 Km langen Uferpfad durchzogen. Die Felswände der Gorge erheben sich abrupt aus dem Flussbett des Lennard River bis zu 80 m hoch.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf Sandbänken und im flachem Wasser sonnen sich die Freshwater- Krokodile.

 

 

 

 

 

 

 

35 Km südlich der Windjana Gorge gräbt sich ein 750 m langer Tunnel, der Tunnel Creek, durch die Napier Range. Der 12 m hohe und bis zu 15 m breite Durchgang kann je nach Wasserstand durchwatet werden. Unerlässlich ist eine gute Taschenlampe.

 

 

 

 

 

 

Auf halben Weg des Tunnels befindet sich eine Öffnung nach aussen die angenehmes Sonnenlicht in die Dunkelheit eintreten lässt und die bizarre Welt des Tunnels ausleuchtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Innern des Naturtunnels kann man Tropfsteine und Fledermäuse erkunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

In einem Seitenabschnitt, etwas erhöht vom Flussdurchlauf, mit einer Öffnung nach aussen, kann man die Schönheit des Naturbauwerkes mit Tageslicht gut erkennen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zurück auf der Gibb River Road geht die Fahrt  weiter durch die Kimberleys.

 

 

 

 

 

 

 

29 Km von der Gibb River Road befindet sich die Bell Gorge. Die Schlucht zählt zu den schönsten der gesamten Kimberley. Ein viertelstündiger Spaziergang auf steinigem Pfad führt zur Felsenschlucht, in die der Bell Creek über mehrere Stufen abfliesst, wo sich dann auch immer schöne Naturpools gebildet haben.

 

 

 

 

 

 

Baden ist in den malerischen Felspools möglich. Das Wasser hat angenehme 23 -25 Grad und ist frei von Krok's.

 

 

 

 

 

Mit einem kleinen Abstecher zu Fuss, ca. 1 Km, erreicht man die Adock Gorge. Wie ein Garden Eden im Niemandsland versteckt zwischen den Felsen, taucht ein wunderschöner Pool auf der zum schwimmen einlädt. In der Schlucht die von bis zu 30 m hohen Felswänden umgeben ist, ist es schattig und feucht. Dort wachsen Schraubenpalmen und Farne.

 

 

 

 

 

 

Oberhalb des Adock Wasserfalls steht ein wunderschöner Boab Baum.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Gibb River Road, die oft von einem Seitenfluss gequert wird, wie hier beim Hann Creek, findet man wunderschöne einsame Buschcamps die sich zur Übernachtung anbieten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Seitenflüsse, die die Gibb River Road kreuzen, müssen alle gefurtet werden da es keine Brücken gibt.

 

 

 

 

 

Ein Muss, aber auch einer der längsten Abstecher von der Gibb River Road ist der Ausflug zu den Mitchell Falls. Nach der Drysdale River Crossing wird die Kalumburu Road mit hartem Wellblech und tiefen Auswaschungen abschnittsweise sehr ruppig. Doch dies ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf die Port Warrender Road die, 159 Km nördlich der Gibb von der Kalumburu Road abzweigend zum Mitchell Plateau führt. Für die 82 Km bis zum Camp nahe der Mitchell Falls haben wir ca. 5 Stunden Fahrzeit gebraucht. Vom Camp aus geht es dann 3,5 Km zu Fuss über Stock und Stein weiter. Nach ca. 2 Km erreicht man die Big Mertens Falls. Das Wasser stürzt ca. 40 m über eine steile Felswand zu Tal. Im sicheren Abstand von der Abbruchkante watet man durch den Mertens Creek. Ein Stück weiter kündigen sich mit Dröhnen die Mitchell Falls an.

 

 

 

 

Die noch Wochen nach Ende der Regenzeit mächtigen Wasserfälle bestehen aus einer Kette von 5 Kaskaden die über die steile Abbruchkante des Mitchell Plateaus stürzen.

 

 

 

 

 

 

 

Das volle Panorama der Wasserfälle lässt sich nur von einem Aussichtspunkt auf der gegenüberliegenden Seite des Mitchell River bewundern. Das Wasser des Mitchell Rivers stürzt hier vom Plateau bis zum untersten Pool 144 m in die Tiefe.

 

 

 

 

 

 

Wenn die Strömung nicht allzu stark ist, kann man etwa 30 m oberhalb der ersten Kaskade durch den 50-60 cm tiefen Fluss waten. Ein mit Stangen versehener Track führt zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf das tosende Spektakel.

 

 

 

 

 

Oberhalb des Mitchell Falls, etwa 40 m von der Abbruchkante entfernt, kann man bedenkenlos ein Bad nehmen. Unterhalb im grössten Naturpool des Flusses sollte man auf keinen Fall baden, denn es könnten Salzwasser-Krokodile in der Lagune lauern. Da die Riesenechsen die steilen Wasserfälle nicht überwinden können, kann man im Mitchell River auf dem Plateau hingegen bedenkenlos baden.

 

 

 

 

 

Jenny bevorzugte allerdings das Bad in einem kleinen Seitenfluss auf dem Mitchell Plateau.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fahrt zurück zur Gibb River Road führte uns wieder über die ruppige Port Warrender Road.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zurück auf der Gibb River Road, direkt am Gibb River, haben wir auf einem wilden Camp einen schönen Übernachtungsplatz gefunden.

 

 

 

 

 

 

Am Schluss der Gibb Road musste noch der Pentecost River gefurtet werden. Wir haben direkt nach der Furt auf einem Buschcamp übernachtet. Am Abend sind wir dann mit einem australischen Ehepaar die viel Kenntnisse von der Tierwelt dieser Gegend hatten, zum Fluss, und konnten Salzwasser Krokodile beobachten. 

 

 

 

 

Kurz vor Kununurra natürlich wieder ein wunderschöner Boab Baum für den wir gerne einen kurzen Aufenthalt einlegten.

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende der Gibb Road sind wir nach Kununurra gekommen und konnten am Rande der Stadt in einem Park kleine Mini Bungle Bungle anschauen. Dies war unsere  letzte Sehenswürdigkeit in Westaustralien. Am 01.06.2015 sind wir über die Grenze nach Northern Territory gefahren.

 

 

 

 

Galerie 5

 

 

 

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28.11.2015 Von Kalgoorli bis Perth

 

 

 

Unsere Umrundung von Australien endet im eigentlichen Sinne hier in Kalgoorli. Im Frühjahr sind wir von Perth aus zuerst in den Süden, und dann über Esperace und Kalgoorli in den Norden Richtung Westküste gefahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nördlich an die Stadt grenzt die Super Pit Mine, die grösste offene Goldmine der Welt.

 

 

 

 

 

 

 

Die sich ständig verändernde und doch immer noch ausserordentlich ertragreiche Super Pit Goldmine ist der grösste Arbeitgeber von Kalgoorli. In einem aufwendigen Crushing Prozess werden tonnenschwere Gesteinsbrocken zerkleinert. Mit chemischen und elektrischen Verfahren wird dann das Gold herausgefiltert.

 

 

 

 

 

Im Tagbau wird mit riesigen Trucks aus dem gigantischen 3 km langen, 2 km breiten und über 400 m tiefen Loch Erz herausbefördert. Ein einzelner Truck wiegt leer 144 t und kann bis zu 225 t Ladung aufnehmen. Die Mine ist rund um die Uhr in Betrieb.

 

 

 

 

 

 

Um die tonnenschweren Trucks zu beladen kommen dementsprechend auch Bagger in einer gigantischen Dimension zum Einsatz. Dieser Bagger wurde von der Minengesellschaft ausgemustert und dient nun als Ausstellungsstück.

 

 

 

 

 

 

Es wurden serpentinenartige Strassen angelegt wo die mit Erz vollbeladenen Trucks im Kriechtempo für die Weiterverarbeitung aus der Grube hochfahren.

 

 

 

 

 

 

Nun, sechsmal hat doch nicht gereicht, wir haben den Backpacker Tobias zum siebten Mal in Esperance angetroffen. Diesmal mit seinem Bruder Fabian und Freundin Janine, die vor kurzem in Australien einreisten. Wir haben am Strand übernachtet und am Morgen in der Stadt bei kühlem, regnerischen Wetter zusammen gefrühstückt.

 

 

 

 

Da wir etwas reisemüde geworden sind, und keine grossen Touren mehr  unternehmen wollen, haben wir uns entschieden, nochmals in den Cape Le Grand Nationalpark zu fahren, da wir ihn vom Frühjahr her mit seiner markanten Felsküste und weissen Sandstränden in bester Erinnerung hatten.

 

 

 

 

 

 

Der immense und skurril geformte 262 m hohe Frenchman Peak dominiert den Park.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Gipfel kann auf einer 3 km langen, am Ende recht steilen Wanderung bestiegen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oben auf dem Frechnman Peak ist die Aussicht auf den Nationalpark und die Küste fantastisch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Natürlich besuchten wir nochmals die Lucky Bay mit dem pulverschneeweissen Silikatsandstrand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Halbzahme Kängurus tummeln sich auf dem Campground und am Strand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Tiere die vermutlich angefüttert wurden zeigen keinerlei Scheu gegenüber den Menschen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch diese Mutter mit dem Jungen lässt sich von uns überhaupt nicht stören.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom Nationalpark zurück nach Esperance sind wir über die 22 km lange Beach gefahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwischen Esperance und Albany besuchten wir den Fitzgerald River Nationalpark, wo wir auf der Piste von dieser fauchenden Tannzapfenechse begrüsst wurden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Park ist aufgrund seiner Pflanzenwelt als Biosphären Reservat der UNSECO anerkannt. 75 Arten sind einzigartig im Park, unter anderem diese Royal Hakea.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf einem 17 km langen, steilen 4-WD Track sind wir zum Quoin Head gefahren, wo wir  einen wunderschönen vorgelagerten Sandstrand antrafen.

 

 

 

 

 

 

Die Quarantäne wird in Australien von der Behörde sehr ernst genommen. Diese Schuhputzstation dient dazu, dass man die Schuhe reinigt, bevor man im Park wandern geht damit keine fremden Samen eingeschleppt werden können. Diese Bürsten hier sehen jedoch völlig unbenutzt aus, folgedessen wird die Quarantäne von den Parkbesuchern nicht so ernst genommen.

 

 

 

 

 

 

Kur vor Albany sind wir an die Normans Beach gefahren, die an einer wunderschönen Flussmündung liegt, wo wir zweimal übernachteten.

 

 

 

 

 

 

 

Im Albany angekommen, sind wir abends zum Cosy Corner gefahren, wo wir Silke und Jörg aus Schopfheim mit Ihrem 4x4 Mercedes kennen lernten, den sie selbst ausgebaut haben. Gemeinsam sind wir nach Albany gefahren und haben ein paar tolle Tage miteinander verbracht. Da sie in Europa praktisch unsere Nachbarn sind, werden wir sie natürlich zuhause wieder treffen.

 

 

 

Auf der Weiterfahrt vom Albany Richtung Bunbury, kurz vor Munjimup steht der 51 m hohe Diamond Tree. An diesem Baum wurde ein einfacher Aufstieg mit Armiereisenstangen angebracht und oben in der Baumkrone eine Plattform errichtet. Diese Plattform diente einst zur Feuerüberwachung der Wälder. Heute hat man modernere Überwachungssysteme wie Satelliten und Flugzeuge. Die Plattform hat somit ausgedient und ist für die Öffentlichkeit als Aussichtspunkt freigegeben. Der Aufstieg bedingt, dass man absolut schwindelfrei ist, da einem nur die eingeschlagenen Armiereisen, die spiralförmig angeordnet sind, für den Aufstieg zur Verfügung stehen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Plattform ragt mit 51 m Höhe über sämtliche Baumkronen hinaus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oben auf der Plattform angekommen hat man eine wunderschöne Fernsicht, jedoch sehr windig und etwas schwankend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die relativ hohen Baumwipfel der Karri und Red Tingle Bäume liegen einem hier auf der Plattform zu Füssen.

 

 

 

 

 

 

In Bunbury auf unserem Übernachtungsplatz unterhielten wir uns mit Gerry und Frank die auf einem Abendspaziergang unterwegs waren. Kurze Zeit später kamen sie mit ihrem Auto zurück und fragen uns, ob wir am nächsten Tag Lust hätten für ein Breakfast bei Ihnen zuhause. Wir stimmten gerne zu, und wurden ausgesprochen angenehm überrascht von der grosszügigen Gastfreundschaft der beiden. Nach einem ausgiebigen Breakfast unternahmen wir danach gemeinsam einen Spaziergang entlang einer  Flusslandschaft. Da wir über längere Zeit in Bunbury stationiert waren, trafen wir uns nochmals in einem Cafe. Wir unterhielten uns über Gott und die Welt und genossen das gemeinsame Beisammensitzen.

 

 

 

 

Es kann ja nicht anders sein, der Backpacker Tobias mit seinem Bruder Fabian und Freundin Janine haben wir wieder angetroffen an der Koombana Beach in Bunbury.

 

 

 

 

 

Die Gastfreundschaft der Leute in Bunbury muss wohl grenzenlos sein. An der Koombana Beach wurden wir von Romano angesprochen auf Grund unserer Schweizer Autonummer. Da er einen Termin hatte, verlief unser Gespräch relativ kurz. Am nächsten Tag, am späten Nachmittag, besuchte er uns mit seiner Frau Conny. Zu diesem Zeitpunkt unterhielten wir uns mit Janine und Fabian. Romano tauchte nicht mit leeren Händen auf, sondern mit einer Kühltasche gefüllt mit Bier. Spontan und gastfreundlich, wie die Leute hier sind, haben sie uns alle zum Dinner eingeladen. Wir wurden kulinarisch sehr verwöhnt, wie könnte es anders sein, da Romano ein ehemaliger Koch ist. Das Essen war hervorragend und ganz speziell die Sosse zum Barbecue Fleisch.

 

 

 

Nach dem Dinner führte uns Romano in sein Musikzimmer. Und wie der Zufall spielt, ist Fabian Bassgitarrist, der Gastgeber Romano Schlagzeuger, seine Frau eine ausgezeichnete Sängerin und ich mit meiner Wenigkeit ein Gitarrist. Mit dieser Besetzung haben wir dann eine Jam Session eröffnet.

 

 

 

 

 

 

Wir hatten sehr viel Spass und spielten Rock'n'Roll was nicht gerade leise war. Was die Nachbarn davon hielten haben wir nicht erfahren, die Familie  hat aber mit Sicherheit ein sehr gutes Verhältnis zu den Nachbarn, da sich niemand beschwerte.

 

 

 

 

 

 

 

Von Ocean Reef aus haben wir einen Ausflug nach Fremantle unternommen. Im Hafen ist dieses alte, wunderschöne Segelschiff stationiert, mit welchem Segeltörns unternommen werden können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Hafen ist eine Gedenkstatue von Bon Scott errichtet worden, dem ehemaligen Frontman und Sänger von AC/DC, der von Fremantle stammte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere letzten Tage in Australien dürfen wir wieder bei unseren Freunden Trudy und Kari in Ocean Reef verbringen. Hier können wir in Ruhe unseren Toyo vorbereiten für den Container, den wir am 03.02.16 in Fremantle beladen müssen für die Verschiffung.

 

 

 

 

 

 

 

Nun ist es wieder soweit, unser Toyo geht auf die Schiffsreise.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Firma ITS aus Reinach organisierte für uns den gesamten Ablauf des Transportes. Somit konnten wir mit Tonja und Antony von der Firma Bullocks und Emilio von Universal Customs Brokers unser Auto für die Schiffsreise in den Container verpacken. Es war eine sehr angenehme Zusammenarbeit.

 

 

 

 

 

 

 

Die letzten Tage ohne Auto verbrachten wir mit Ausflügen nach Perth.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Stadt bietet einiges an Sehenswürdigkeiten wie hier der Bell Tower.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei traumhaftem Wetter genossen wir die Skyline von Perth.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Public Art am Elizabeth Quay in Perth.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Reiseroute in Australien, total gefahrene Km 32'000

 

 

 

 

 

 

 

 

Galerie 6

 

 

 

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